MV errichtet zweiten Schutzzaun gegen die ASP

1,80 m hoch und 2,5 km lang soll der Zaun werden, der an den bereits bestehenden Wildschutzzaun entlang der BAB 11 angeschlossen wird

Ein Wildschwein (Symbolbild: Thomas G.)
Ein Wildschwein (Symbolbild: Thomas G.)

Die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Wildschweinpopulation und in Hausschweinbeständen nahe den Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns erfordert weitere Präventivmaßnahmen. Aktuell ist das ASP-Geschehen etwa 30 km Luftlinie in Richtung Brandenburg vom Landkreis Vorpommern-Greifswald entfernt.

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt und das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald haben daher nahe der Gemeinde Nadrensee die Errichtung eines zweiten Schutzzaunes durch Mitarbeiter der Landesforstanstalt veranlasst.

Der Zaun soll als Anschluss an bereits reglementierte Gebiete Brandenburgs dienen und sich in Form eines insgesamt 1,80 Meter hohen Knotengeflechtszaunes entlang der K84 über eine Länge von ca. 2,5 km erstrecken. Angeschlossen wird dabei an den bereits bestehenden Wildschutzzaun entlang der Bundesautobahn BAB 11.

Der erste Schutzzaun verläuft von der Uckermark über Pomellen, Linken, Hintersee bis nach Ahlbeck auf der Insel Usedom.

 

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 10. August 2021, Schwerin

Schlagworte

Artenschutz (3) Deutsche Wildtier Stiftung (3) DJV (4) Jäger (3) Rotwild (3) Sachsen (3)