Mehrere Wolfsübergriffe auf Nutztiere im Westerwald

Weg des Rüden GW1896m führt über Bayern und Baden-Württemberg nach Rheinland-Pfalz.

Wolf beim Fressen (Symbolbild: Marcel Langthim)
Wolf beim Fressen (Symbolbild: Marcel Langthim)

Ende Februar haben mehrere Übergriffe auf Nutztiere (Schafe) im Präventionsgebiet Westerwald stattgefunden. Der Rüde GW1896m, der zuvor Ende Februar im Landkreis Bernkastel-Wittlich und im Rhein-Lahn-Kreis für je einen Riss verantwortlich war, konnte nun an vier Rissen im nördlichen Westerwald nachgewiesen werden.

Der Rüde aus der Mitteleuropäischen Flachlandpopulation wurde im Oktober 2020 erstmalig in Bayern identifiziert und konnte im November ebenfalls über DNA-Proben im südlichen Baden-Württemberg nachgewiesen werden. Seit Februar 2021 hält sich das Tier in Rheinland-Pfalz auf und setzte seine Wanderroute weiter fort.
Ein Herkunftsrudel kann aufgrund der DNA nicht identifiziert werden.

 

Quelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, 01. April 2021, Mainz

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