Handel mit Wildtieren

Das Europäische Parlament hat ein starkes Signal gesendet, dass es keine ungerechtfertigten Beschränkungen des Wildtierhandels geben sollte, einschließlich des Transportes von Jagdtrophäen“.

Positives Votum für Wildtierhandel durch das Europäische Parlament. Starkes Signal gegen ungerechtfertigte Beschränkungen des Wildtierhandels, einschließlich des Transportes von Jagdtrophäen.

Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Strasbourg (Quelle: Europäisches Parlament)
Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Strasbourg (Quelle: Europäisches Parlament)

Nachhaltiger, legaler und gerechter Wildtierhandel kann eine wirksame naturbasierte Lösung sein, um die doppelten Herausforderungen zu bewältigen, die Lebensgrundlagen im ländlichen Raum zu verbessern und die biologische Vielfalt (IUCN) zu erhalten. Es gibt jedoch anhaltende Versuche von Tierrechtsorganisationen, den Handel mit Wildtieren aus ideologischen Gründen zu reduzieren oder einzuschränken. 

Dies wurde im Entschließungsentwurf des Europäischen Parlaments zur EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 deutlich, in dem „das vollständige und sofortige Verbot des Handels, der Ausfuhr oder der Wiederausfuhr von Elfenbein innerhalb der EU und an Bestimmungsorte außerhalb der EU auf europäischer Ebene, einschließlich ‚Pre-Convention‘ Elfenbein “ und auch „gleiche Beschränkungen für andere gefährdete Arten “ gefordert wurden.

FACE freut sich nun, mitteilen zu können, dass am 8. Juni 2021 eine Mehrheit der Abgeordneten (336) für einen Änderungsantrag (Nr. 24) gestimmt hat, um das Wort „kommerziell“ hinzuzufügen, um sicherzustellen, dass der Text den legalen und nachhaltigen Handel mit Wildtieren nicht einschränkt. Diese wichtige Änderung stellt sicher, dass der bestehende Rahmen für den Wildtierhandel für wichtige Zwecke wie Wissenschaft, Naturschutz, Bildung und Forschung weitergeführt werden kann. FACE verfolgte die Verhandlungen zu diesem Dossier, die kurz nach der Veröffentlichung der EU-Biodiversitätsstrategie 2030 im Mai 2020 begannen.

FACE-Präsident Torbjörn Larsson unterstrich die Bedeutung dieser Abstimmung mit den Worten: 

Er drückte den Abgeordneten seine Unterstützung aus, die den Änderungsantrag eingereicht und dafür gestimmt haben. Er dankte auch den internationalen Partnern von FACE, darunter dem International Council for Game and Wildlife Conservation (CIC), dem Safari Club International (SCI) und der Nordic Hunters‘ Alliance für ihren wichtigen Beitrag.

 

Quelle: FACE – European Federation for Hunting and Conservation, 9. Juni 2021, Brüssel

Schlagworte

Artenschutz (3) Deutsche Wildtier Stiftung (3) DJV (4) Jäger (3) Rotwild (3) Sachsen (3)