TV-Tipp: „Wildes Deutschland: Der Bayerische Wald“

Reportage zeigt die Natur im Nationalpark Bayerischer Wald.

Bayerischer Wald

Foto: FelixMittermeier

Mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände starben in den 80er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald ab, weil der Borkenkäfer sich dort so stark vermehrte und die Parkverwaltung nichts gegen den Schädling unternahm. Die Folgen waren verheerend: Tote Bäume dominierten den Nationalpark. Und man sprach bereits vom „größten Waldfriedhof“ Mitteleuropas, heißt es in der Programmankündigung der Reportage „Wildes Deutschland: Der Bayerische Wald“.

Doch der Nationalpark verfolgte die Idee, die „Natur Natur sein zu lassen“, und so wuchs aus den zerstörten Wäldern innerhalb von 30 Jahren ein neuer Wald heran. Die Dokumentation zeigt vor allem Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrig bleibt. Käfer, Schmetterlinge, Flechten und bodenbrütende Vogelarten wie der Fitis schätzen die Auflichtung des Waldes. So findet auch der Wespenbussard hier genügend Insekten, um seine Brut aufzuziehen. Die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration, heißt es in der Ankündigung.

Zu sehen ist die Reportage am Sonntag, den 21. Januar, um 14 Uhr im rbb und auch bis zum 24. Januar in der Mediathek des rbb.

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