Zwei Wölfe an einem Tag getötet

Im Kreis Altenkirchen und bei Hagenow verursachten Wölfe Verkehrsunfälle

Verkehrsunfälle sind die häufigste Todesursache bei Wölfen (Symboldbild: iStock/ Fabiomichelecapelli)

Verkehrsunfälle sind die häufigste Todesursache bei Wölfen (Symboldbild: iStock/ Fabiomichelecapelli)

An Christi Himmelfahrt (13.05.2021) wurden zwei Wölfe in Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern bei Verkehrsunfällen getötet:

 

Erneut Wolf bei Kollision mit PKW in Mecklenburg-Vorpommern verendet

Wie die Polizeiinspektion Ludwigslust meldet, wurde ein Wolf am frühen Donnerstagmorgen auf der BAB 24 nahe der Anschlussstelle Hagenow von einem PKW erfasst. Der Autofahrer blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand erheblicher Sachsachaden, der auf mehrere Tausend Euro geschätzt wurde. Das Fahrzeug musste daraufhin abgeschleppt werden. Bereits Mitte April verendete ein Wolf auf der B 195 bei Gallin nach einer Kollision mit einem Auto und Ende März ist ein Wolf auf der BAB 14 nahe Ludwigslust bei einem Wildunfall verendet. Das Tier war seinerzeit von einem LKW erfasst worden.

PKW kollidiert mit Wolf bei Altenkirchen (Westerwald)

Zur Mittagszeit desselben Tages kam es im Kreis Altenkirchen ebenfalls zu einem Verkehrsunfall mit Wolfsbeteiligung. Wie die Polizeidirektion Neuwied/Rhein meldet, kollidierte ein PKW auf der Bundesstraße 8 zwischen Kircheib und Rettersen in einem abschüssigen Waldgebiet mit einem plötzlich die Fahrbahn querenden Wolf. Das ausgewachsene Tier verendete aufgrund seiner Verletzungen noch an der Unfallstelle. Der Kadaver wurde nach Verständigung der zuständigen Stellen sichergestellt.

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