Zahl der infizierten Wildschweine steigt auf 20

In der durch die polnische Veterinärbehörde ausgewiesenen Schutzzone nahe Brandenburg wurden 18 weitere Sauen positiv auf ASP getestet.

Zur Bestandsreduzierung im Zuge der Vorbeugung der ASP-Übertragung gilt es besonders in der Jugendklasse, wie bei hier gezeigten Frischlingen, einzugreifen.

Zur Bestandsreduzierung im Zuge der Vorbeugung der ASP-Übertragung gilt es besonders in der Jugendklasse, wie bei hier gezeigten Frischlingen, einzugreifen. (Foto: PublicDomainPictures)

Auf Grundlage der Laborergebnisse des Nationalen Veterinärinstituts/Nationales Forschungsinstituts in Puławy bestätigte die zuständige polnische Veterinärbehörde am Dienstag (19.11.2019) das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei 18 weiteren Wildschweinen in der Woiwodschaft Lebus. Bei Kontrollsuchen im kontaminierten Bereich wurden an insgesamt neun Stellen Proben gefunden und nach der Erstellung einer Risikoanalyse eine Pufferzone ausgewiesen.

Seit dem 14. November wurde in den Landkreisen Wschowa und Novosol insgesamt bei 20 Wildschweinen der Region und in der ausgewiesenen Schutzzone die Afrikanische Schweinepest bestätigt. Um das kontaminierte Gebiet mit einem Umfang von gut 36 Kilometer abzuriegeln, wurde am 15. November mit dem Bau eines Schutzzauns begonnen. Die Arbeiten daran konnten am 18. November 2019 abgeschlossen werden, sodass das gesamte Areal nun vollständig umschlossen ist.

Mit Unterstützung der polnischen Armee wird das Gebiet weiterhin systematisch und intensiv nach weiteren toten Tieren durchkämmt und auch der Bau eines zweiten Außenzauns um die Schutzzone ist in Planung.

Quelle: Generalinspektion für Veterinärmedizin: Mitteilung des Leitenden Veterinärs über weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASF) bei Wildschweinen in der Provinz Lubuskie vom 19. November 2019, Warschau

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