Wolfsrüde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Tier in Deutschland bisher noch nicht nachgewiesen

Wolf im Schnee (Foto: Madeleine Lewander)

Wolf im Schnee (Foto: Madeleine Lewander)

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurde erstmals ein Wolfsrüde nachgewiesen, der bisher nicht nur in Hessen, sondern in ganz Deutschland unbekannt war. Dies hat das wildtiergenetische Labor des Senckenberg Instituts dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) nun mitgeteilt.

Das Labor hatte Proben untersucht, die ein ehrenamtlicher Wolfsberater des HLNUG am 27. Dezember 2020 an einem toten Rotwild bei Ludwigsau-Ludwigseck genommen hatte – im Süden des Territoriums der sogenannten Stölzinger Wölfin (GW1409f). Ob die beiden Tiere einander begegnet sind, lässt sich nicht sagen. Auch eine Aussage darüber, ob sich der nun neu erfasste Rüde mit dem Laborkürzel GW1939m nur auf der Durchwanderung befand und weitergezogen ist oder ob er sich in diesem Gebiet niederlässt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

 

Quelle: Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden, 20.01.2021 

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