Wolf im Rheingau nachgewiesen

Eindeutige Spuren im Kammerforst bei Assmanshausen

Ein Wolf zwischen Birken (Beispielbild: T Ince)

Ein Wolf zwischen Birken (Beispielbild: T Ince)

Im Kammerforst bei Assmanshausen im hessischen Rheingau wurde ein Wolf genetisch nachgewiesen: Wie das wildtiergenetische Labor des Senckenberg Instituts dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mitgeteilt hat konnte an einer Probe, die der ortsansässige Revierleiter am 31. Januar 2021 vor Ort an Losung (Kot) genommen hatte, Wolfs-DNA festgestellt werden.

Aus dem Forstamt Rüdesheim waren dem Wolfsmonitoring des HLNUG in den vergangenen Wochen wiederholt Hinweise auf die Anwesenheit eines Wolfs im Kammerforst gemeldet worden – sowohl Beobachtungen als auch Spuren, die bei der aktuellen Schneelage gut sichtbar waren. Nun gelang der erste genetische Nachweis: Bisher handelt es sich nur um die Artbestimmung, die Individualisierung der Probe steht noch aus. Sollte sie gelingen, ließe sich eventuell feststellen, woher das Tier stammt.

Alle Informationen zum Wolf und zu Wolfsnachweisen in Hessen:

www.hlnug.de/wolf

 

Quelle: Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, 15. Februar 2021, Wiesbaden

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