Wolf „Arno“ gibt Einblicke in seinen Alltag: Pilotstudie erfolgreich angelaufen

Symbolbild

Eine Pilotstudie liefert erste aufschlussreiche Erkenntnisse über die Lebensgewohnheiten des Wolfes in Mecklenburg-Vorpommern. Das vermeldet das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. 2015 hatten Wissenschaftler den Wolfswelpen „Arno“ aus einem Rudel in der Lübtheener Heide mit einem GPS-Sender ausgestattet und seither zahlreiche Informationen unter anderem über Schlafplätze, Nahrungsspektrum oder Jagdgewohnheiten sammeln können. Finanziert wird das Projekt von der obersten Jagdbehörde Mecklenburg-Vorpommerns.

„Das Forschungsprojekt, in das sich vor allem die Jäger des Landes Mecklenburg-Vorpommern intensiv einbringen, ist landesweit bislang einmalig“, zeigt sich Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, begeistert von den ersten Ergebnissen. Mit dem Projekt könnten das Wolfsmanagement im Land unterstützt und die Diskussion um den Wolf weiter versachlicht werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Dank des Peilsenders gilt als sicher: „Arnos“ Jagdrudel bewegt sich in einer Nacht bis zu 20 Kilometer weit. Und auch drei Übergriffe auf Schafe konnten mithilfe der GPS-Daten aufgeklärt werden. Dadurch leiste das Projekt zusätzlich Unterstützung für die Arbeit der Riss-Gutachter im Land, heißt es in der Pressemitteilung.

Nach dem erfolgreichen Start der Pilotstudie soll diese nun ausgeweitet werden: Die oberste Jagdbehörde wird in diesem Jahr noch zwei weitere Peilsender sponsern.

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