Wölfin „Juli“ ist tot

Vermutlich Geburtskomplikationen führten zum Tod einer Wölfin im Bereich Landgrabental südlich von Spantekow

Ein auf dem Waldboden liegender Wolf (Symbolbild: Andreas Roth)

Ein auf dem Waldboden liegender Wolf (Symbolbild: Andreas Roth)

Am Dienstag (11.05.2021) wurde südlich von Spantekow (Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern) eine tote Wölfin aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich hierbei um die im Sommer 2019 in Sachsen besenderte Wölfin „Juli“. Die Wölfin ist aus dem Neustädter Rudel in Sachsen über Cottbus und Berlin bis nach Mecklenburg-Vorpommern gewandert und hatte sich seit letztem Sommer im Bereich des Landgrabentales angesiedelt.

Die Wanderung der Wölfin konnte durch ihren GPS-Sender nachverfolgt werden. Der Sender war jedoch seit November 2020 nicht mehr funktionsfähig. Die Ansiedelung der Wölfin zusammen mit einem weiteren Wolf im Landgrabental wurde jüngst durch verschiedene Foto- und Videoaufnahmen bestätigt.

Die tote Wölfin wurde umgehend zur Abklärung der Identität und der Todesursache zum Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht. Dort werden zentral Wolfstotfunde wissenschaftlich untersucht. Offenbar ist „Juli“ an Geburtskomplikationen nach ihrer ersten Trächtigkeit verendet.

 

Erstellt mit Material des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt MV

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