Wildschweinkadaver abgelegt und Kirrung verstänkert

Ein Revier im rheinland-pfälzischen Kesfeld wurde bereits zweimal Ziel von Jagdstörungen

Vier bereits verweste Frischlinge wurden unter einem Hochsitz abgelegt. (Symbolbild: wurliburli)

Vier bereits verweste Frischlinge wurden unter einem Hochsitz abgelegt. (Symbolbild: wurliburli)

Bereits am Montag, dem 29.06.2020 stellte der Jagdaufseher des Revieres Kesfeld (Kreis Bitburg-Prüm) in Rheinland-Pfalz fest, dass an einem Hochsitz „Im Fenn“ vier Wildschweinkadaver abgelegt worden waren, berichtet die Polizeidirektion Wittlich am 16. Juli 2020. Die vier Frischlinge waren schon so stark verwest, dass nicht mehr festgestellt werden konnte, ob die Tiere gewildert worden waren.

Jedoch wurde hier das Tiergesundheitsgesetz nicht beachtet, da die Kadaver nicht mehr auf Schweinepest untersucht werden konnten. Die Frischlinge mussten fachgerecht entsorgt werden.

Störung der Jagdausübung

Zu einem weiteren Vorfall kam es am Dienstag, dem 07.07.2020 ebenfalls im Jagdrevier Kesfeld. Der zuständige Jagdaufseher stellte an einer Kirrung einen Becher fest, in dem sich ein mit einer übelriechenden Substanz getränkter Lappen befand. Durch diese „Verstänkerung“ der Kirrung, wurde die Bejagung von Wildschweinen empfindlich gestört, wenn nicht gar unmöglich.

 

Zeugenhinweise werden von der Polizeiinspektion Prüm unter Tel.-Nr. 06551-9420 oder per E-Mail an pipruem@polizei.rlp.de entgegengenommen.

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