Wildschwein-Attacke: Rentner und Hund verletzt

Böse Überraschung in Berlin-Tegel: Bei einem Spaziergang attackierte ein 120 Kilogramm schwerer Keiler einen Rentner und seinen Hund.

Keiler

Foto: Artur Strecker

Wildschweine können ganz schön gefährlich sein. Das haben jetzt auch ein Rentner und sein Hund in Berlin-Tegel zu spüren bekommen. Denn als Willi Aigner am 23. August mit seinem Hund Erik, einem Airedale Terrier, im Hundeauslaufgebiet unterwegs war, tauchte plötzlich ein Wildschwein aus dem naheliegendem Gebüsch auf. „Mein Hund ist etwa zwei Meter von mir entfernt unangeleint gelaufen. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Rascheln und im nächsten Augenblick wurde mein Hund mehrere Meter hoch durch die Luft geschleudert“, sagte der Rentner Willi Aigner gegenüber der Morgenpost

Der Hund sei dabei förmlich aufgespießt worden. Anschließend kam der 120 Kilogramm schwere Keiler auf den Rentner zu und stieß ihm dabei seine Eckzähne in den Oberschenkel. Danach verschwand das Tier wieder im Gebüsch. Der 73-Jährige konnte sich seine Wunde noch selbst verbinden. Sein Hund, ebenfalls schwer verletzt, lag etwa 20 Meter von ihm entfernt. „Die Verletzungen an meinem Erik waren so stark, dass ich kaum noch Hoffnungen hatte, dass er das überleben würde“, sagte er.

Ein Passant fand die beiden und verständigte direkt den Notruf. Im Krankenhaus angekommen, musste Aigner zunächst zehn Stunden lang in der Notaufnahme verbringen, bis er operiert wurde. Auch sein Hund wurde in einer Tierklinik behandelt. „Ihm geht es heute besser als mir“, sagte der 73-Jährige. Aigner hat immer noch große Schmerzen im Oberschenkel. Am wichtigsten sei ihm jedoch, dass sein Hund den Angriff überlebt habe – im Gegensatz zu dem Keiler. Dieser wurde kurze Zeit nach dem Angriff von einem Jäger erlegt.

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