Wespennest: Jäger brennt eigenen Hochsitz nieder

An einem Feld im hessischen Neuhof, nahe Fulda, wollte der Jäger ein Wespennest in seinem Hochsitz abbrennen. Doch dann gerieten die Flammen außer Kontrolle. Nun ermittelt die Polizei.

Ein brennender Hochsitz.

Symbolbild: Tommy Rau

Zuerst hieß es, eine Gartenhütte stünde in Flammen, als am vergangenen Donnerstag gegen 19.37 Uhr die Leitstelle der Polizei Fulda alarmiert wurde. Doch vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein anderes Bild: Ein Hochsitz stand lichterloh in Flammen, berichtet die Fuldaer Zeitung. Nach der erfolgreichen Löschung des Brandes, bei dem niemand verletzt wurde, stellte sich heraus, dass ein örtlicher Jäger auf rabiate Art und Weise ein Wespenproblem gelöst hat – er hat das Nest (und dazu unabsichtlich den ganzen Hochsitz) abgebrannt. 

Gegen den Mann wird nun ermittelt, da Wespen und deren Nester unter Naturschutz stehen. Ob der Jäger die notwendige Ausnahmegenehmigung zum Entfernen der Wespen hatte, wird durch die Polizei geklärt. Sollte keine Genehmigung vorliegen, droht dem Jäger ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro. Zudem prüfen die Beamten den möglichen Tatbestand des „Herbeiführens einer Brandgefahr“.

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