Weiterer Wolfsnachweis im Wolfsgebiet Senne

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Paderborn.

Ein Wolf (Beispielbild: Rain Carnation)

Ein Wolf (Beispielbild: Rain Carnation)

Am 08. Januar 2021 wurden auf einer Weide bei Lichtenau vier Schafe von einem Wolf getötet. Anhand der DNA-Analyse durch das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen konnte erneut das weibliche Wolfsindividuum GW1897f nachgewiesen werden. Die Halterin wurde über das Ergebnis informiert und kann bei der Bezirksregierung Detmold eine Entschädigung beantragen.

Bereits am 16. Oktober 2020 konnte diese Wölfin durch einen Kotfund in einem Waldgebiet bei Altenbeken erfasst werden. Über das Alter oder das Herkunftsrudel sind bislang keine Aussagen möglich. Die Gemeinden Altenbeken und Lichtenau liegen im Wolfsgebiet Senne bzw. in der umgebenden Pufferzone.

Den Halterinnen und Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Senne und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.

Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Senne, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter https://wolf.nrw/wolf.

Homepage des Senckenberg Forschungsinstituts Gelnhausen: https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/

 

Quelle: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, 12. Februar 2021, Recklinghausen

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