Walfänger machen schlechte Geschäfte

Wal

Norwegen macht weiter Jagd auf Wale und steht dafür international in der Kritik. Die Südwest Presse berichtet jetzt, dass sich das „Problem“ bald erübrigt haben könnte – wegen schwindender Nachfrage. Dies beweist einmal mehr die viel zitierte „Macht der Verbraucher“.

In der diesjährigen Walfangsaison von April bis Ende August hat das Land dem Bericht zufolge 591 Wale getötet. Die Quote für 2016 war von 1286 Tieren im vergangenen Jahr auf 880 gesenkt worden und wurde nun von den Walfängern deutlich unterschritten. 

Im Gegensatz zu früher seien es nicht mehr die Proteste von Tierschützern, unter denen die Walfang-Branche zu leiden habe, sondern die Marktlage. Während 1950 noch 350 norwegische Fangschiffe ausliefen, waren es in diesem Jahr nur 20.

Neben Norwegen betrieben in den vergangenen Jahren lediglich Island und Japan kommerziellen Walfang. Laut dem Zeitungsbericht setzte Island den Fang in diesem Jahr jedoch erstmals aus. Begründung: Das Geschäft rentiere sich nicht.

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