Vier Trekking-Esel getötet: Jäger verurteilt

Ein 40-jähriger Schweizer, der weidende Esel mit Hirschkühen verwechselte, muss eine hohe Entschädigungssumme zahlen.

Esel

Symbolbild: JACLOU-DL

Weil er sie mit weiblichem Rotwild verwechselte, tötete ein Schweizer Jäger im September 2017 vier Esel einer Trekking-Firma. Nun wurde er gerichtlich zur Zahlung von rund 25.000 Euro Entschädigung verurteilt.

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Wie blick.ch berichtete, gab der 40-Jährige, der eigentlich auf Rotwild jagen wollte, insgesamt elf Schüsse auf die vier Esel ab, die an einem Waldrand weideten. Laut dem noch nicht rechtskräftigen Urteil muss der Mann nicht nur die Entschädigungssumme zahlen. Zusätzlich wurde seine Waffe entzogen und ein dreijähriges Jagdverbot gegen ihn ausgesprochen. Die Anwältin der geschädigten Trekking-Firma kritisierte dem Bericht zufolge, dass der Jäger vom Vorwurf der Tierquälerei freigesprochen wurde: „Wir glauben, dass er bewusst auf die Esel geschossen hat.“

Ein Video von der Bergung eines getöteten Esels sehen Sie hier:

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