Verbrechen im Namen des „Tierschutzes“

Hochsitz

Symbolbild

Neues von der „Animal Liberation Front“: Im Namen der militanten Tierbefreiungsorganisation haben Aktivisten am Wochenende in Münster zwei Jagdhochsitze zerstört. Die Täter verewigten sich mit der in rosa Farbe gesprühten Abkürzung „A.L.F.“

Wie die Polizei mitteilt, wurde ein Stuhl, der in einem der Hochsitze stand, mit den gleichen Buchstaben beschmiert. Durch das Umkippen habe sich der Rahmen eines Hochsitzes verzogen und das Dach sei abgerissen worden. Der hierbei entstandene Sachschaden liegt schätzungsweise im vierstelligen Eurobereich.

Die Abkürzung „A.L.F.“ steht laut Polizei „möglicherweise“ für „Animal Liberation Front“. Da ein politisch motivierter Hintergrund für die Tat nicht ausgeschlossen werden könne, habe der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Dies belegt, für wie gefährlich die Behörden die „A.L.F.“ halten. Denn der Staatsschutz sorgt unter anderem dafür, dass die Existenz und die Werte der Bundesrepublik Deutschland erhalten bleiben.

Erst im März und im Mai hatte die „Animal Liberation Front“ mit zwei Brandanschlägen in Niedersachsen für Aufsehen gesorgt und anschließend in Bekennerschreiben die Verantwortung übernommen. Bei Göttingen wurde ein Fuchszwinger angezündet (wir berichteten), in der Nähe von Hildesheim zerstörten Unbekannte den Schießstand eines Vereins (wir berichteten). Auf die dreisten Bekennerschreiben reagierte Outfox-World damals mit einem offenen Brief an die Aktivisten.

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