Ungewollter Blattschuss

Jagdgast aus NRW erschießt Haflinger im rheinland-pfälzischen Hanroth

Haflinger auf einer Weide (Beispielbild: Paul Henri Degrande)

Haflinger auf einer Weide (Beispielbild: Paul Henri Degrande)

Bereits am frühen Samstagmorgen (13.06.2020) kam es zu einem vermeidbaren Jagdunfall, in dessen Verlauf ein Pferd von einem Jäger erschossen wurde.

Wie der „NR-Kurier“ berichtet, war ein Jagdgast aus Nordrhein-Westfalen in einem Revier im rheinland-pfälzischen Hanroth zur Jagd. Gegen 4:30 Uhr kehrte er zu seinem Fahrzeug zurück und wollte sein Gewehr entladen.

Dabei löste sich aus bisher nicht bekannten Gründen ein Schuss, der einen Haflinger tödlich traf, der auf seiner Weide stand. Die Polizei geht von einem „tragischen Umstand“ aus, berichtet der „NR-Kurier“ weiter.

Ob es sich um einen technischen Defekt oder einen Handhabungsfehler des Jägers gehandelt hat, warum sich der Schuss ungewollt löste, ist in dieser Konstellation eigentlich irrelevant, da eine Waffe stets so zu handhaben ist, dass eine unbeabsichtigte Gefährdung Dritter auszuschließen ist. Hätte der Lauf des Gewehres beim Entladevorgang nach oben oder besser noch nach unten, in Richtung von gewachsenem Boden gezeigt, wäre das arme Pferd mit Sicherheit jetzt noch am Leben.

Welche etwaigen Konsequenzen sich aus dem Fehlverhalten des nordrhein-westfälischen Jägers noch ergeben, war bei der Erstellung dieses Berichtes noch nicht bekannt.

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