Symbolbild

Unfallfahrer klaut Reh und kippt in der Küche um

Auf seltsame Gedanken ist jetzt ein Motorradfahrer gekommen, nachdem er im thüringischen Blankenhain mit einem Reh kollidiert war. Laut thueringen-112.de alarmierte der Mann nach dem Wildunfall nicht etwa die Polizei. Stattdessen rief er eine Familienangehörige herbei, um gemeinsam mit ihr das Reh zu verladen und nach Hause zu transportieren.

Dort versuchte der 40-Jährige allen Ernstes, aus dem verunfallten Wildtier eine Mahlzeit zuzubereiten. Dem Bericht zufolge fiel der Mann jedoch noch während seiner Bemühungen um und war nicht mehr ansprechbar. Offenbar hatte er sich bei der Kollision mit seinem „Wildbret“ doch schwerer verletzt als angenommen.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, woraufhin die ganze Geschichte aufflog. Laut dem Bericht ist der polizeibekannte 40-Jährige weder in Besitz einer Fahrerlaubnis, noch war sein Motorrad zugelassen. Ermittelt wird gegen ihn nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Steuerhinterziehung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und natürlich wegen Wilderei.

Wie der Mann das „erbeutete“ Reh ohne jegliches Jäger-Know-how überhaupt zerwirken und zubereiten wollte, erläutert der Bericht leider nicht.

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