Tollwut-Verdacht: Fuchs greift Frau an

Die Frankfurter Polizei hat einen vermutlich tollwütigen Fuchs erschossen. Er hatte zuvor versucht eine Frau im Stadtteil Praunheim anzugreifen.

Fuchs auf einem Feld

Symbolbild gesunder Fuchs: Anke Hahmann

Tollwut in Frankfurt? Wie die Polizei berichtet, haben Beamte in der Nacht auf Donnerstag einen Fuchs erschossen. Eine Frau hatte die Beamten gerufen, weil der Fuchs sie angegriffen hatte. Sie konnte sich allerdings erfolgreich wehren.

Als die Polizisten im Stadtteil Praunheim ankamen, erschossen sie das augenscheinlich schwerkranke Tier, um weitere Gefahren abzuwehren, heißt es. Weil der Verdacht bestanden hat, dass der Fuchs an Tollwut erkrankt war, hat die Polizei Frankfurt eine Warnung ausgesprochen. Weitere Verdachtsfälle sollen unbedingt gemeldet werden. Der tote Fuchs wird jetzt untersucht. Ein Polizeisprecher sagte gegenüber Outfox-World, man gehe nicht davon aus, dass es sich tatsächlich um Tollwut handele. Die Kollegen seien mit ihrer Einschätzung vermutlich etwas vorschnell gewesen. Sichergehen müsse man trotzdem.

Nach Informationen des Umweltministeriums in Hessen gilt Deutschland seit neun Jahren als tollwutfrei.

Update: Der Fuchs war nicht an Tollwut erkrankt. Untersuchungen des Hessischen Landeslabors ergaben, dass der Fuchs eine massive Entzündung aufwies, ausgelöst durch eine Infektion durch einen Parasiten.

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