„Schwiegertochter gesucht“: Peta zeigt Kandidaten an

Zwei Showteilnehmer sollen beim Ausnehmen eines Fisches gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben – Produktionsfirma weist Vorwürfe zurück.

Forelle

Symbolbild: mirjanasuvajac0

Peta setzt den Feldzug gegen das Angeln unbeirrt fort. Die Tierrechtsorganisation nutzt jetzt die beliebte RTL-Doku-Soap „Schwiegertochter gesucht“, um wieder einmal Anti-Angel-Stimmung zu machen. Nach eigenen Angaben hat Peta zwei Teilnehmer der Sendung angezeigt, weil diese gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben sollen. Die Produktionsfirma wies die Vorwürfe bereits zurück.

Laut Peta-Pressemitteilung sollen die Showteilnehmer Alexander und Christina in der Sendung vom vergangenen Sonntag „vor laufender Kamera noch lebende Forellen aufgeschnitten“ haben. Nach der Ausstrahlung hätten Peta „zahlreiche empörte Zuschauer-E-Mails“ erreicht. Dr. Tanja Breining, „Fachreferentin für Fische und Meerestiere“, sagte: „Jeder kann sich vorstellen, wie schmerzhaft es sein muss, wenn man lebendig und bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten wird und einem die Organe herausgerissen werden.“ Da Kandidatin Christina keine Erfahrung im Umgang mit Fischen besitze, hätten sowohl der Angler Alexander als auch das „RTL-Regieteam“ eingreifen müssen.

Die Erklärung der Produktionsfirma klingt da schon ganz anders: „Der geangelte Fisch wurde direkt nach dem Fang fachmännisch getötet“, erklärte Warner Bros. International Television Production laut einem Bericht der Abendzeitung. Weiter hieß es: „Der Eindruck, dass der Fisch noch leben könnte, entsteht durch die ungeschickte Handhabung der Protagonistin.“

Wer sich die Szene in der RTL-Mediathek ansieht, kann tatsächlich unschwer erkennen, dass der Fisch der „ungeschickten Protagonistin“ mehrfach wieder aus der Hand flutscht (hier klicken, zu Teil 2 springen).

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