Schuss aus Jagdgewehr verletzt zwei Personen

Jäger verletzt sich und seine Begleiterin durch Schuss aus der eigenen Jagdwaffe bei Pullenreuth in Bayern

Repetierbüchse auf einem Armaturenbrett liegend (Symbolbild: iStock/jeu)

Repetierbüchse auf einem Armaturenbrett liegend (Symbolbild: iStock/jeu)

Freitagnacht (12.03.2021) gegen 0:15 Uhr wurden ein Mann und eine Frau in einem Auto durch einen Schuss aus einem Jagdgewehr bei Pullenreuth (Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth) verletzt.

Gleichlautenden Medienberichten zufolge fuhren zwei Männer (31 und 28 Jahre alt) und eine Frau in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gemeinsam zur Jagd. Der 31-Jährige stellte das Fahrzeug auf einem Wanderparkplatz bei Pullenreuth ab als sich aus dem Jagdgewehr das 28-Jährigen, der auf dem Beifahrersitz saß, ein Schuss löste. Das Projektil im Kaliber .308 Winchester (7,62 × 51 mm) durchschlug den linken Oberarm des Mannes, eine Hundebox, die sich auf dem Rücksitz befand sowie das Fahrzeugdach. Eine Frau, die sich ebenfalls auf der Rücksitzbank befunden hatte, wurde durch Splitter verletzt. Der Fahrer und der Hund blieben nach Informationen der Polizei unverletzt.

Die zuständige Polizeiinspektion Kemnath ermittelt nun gegen den 28-jährigen Jäger wegen Fahrlässiger Körperverletzung und etwaigen weiteren Verstößen gegen das Jagd- respektive Waffenrecht.

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