Rheinschnaken geht es an den Kragen

Bevorstehender Stechmückenplage soll biologisch und umweltschonend zu Leibe gerückt werden.

Schnake

Foto: Heiko Stein

Den Rheinschnaken soll es wieder an den Kragen gehen. Schon jetzt sind viele der Plagegeister in den Rheinauen unterwegs und dürften mit zunehmender Wärme auch massig in den Städten auftreten. Mit der jetzigen Generation der Stechmücken müssen die Rhein-Anlieger jedoch leben. Zwischen Rastatt und Mainz sind besonders viele Mücken geschlüpft, weil zwei Hubschrauber ausfielen, die normalerweise zur Bekämpfung der Schnakenbrut eingesetzt werden.

Dabei soll den Stechmücken möglichst biologisch und umweltschonend zu Leibe gerückt werden. Brutgebiete etwa von Rohrweihen und Purpurreiher werden bei den Flügen zur Schnakenbekämpfung im Umkreis von 50 Metern ausgelassen. Der gleiche Abstand soll von den Einsatzkräften auch zu Bäumen, in denen Graureiher und Uhu Jungen aufziehen eingehalten werden.

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