Rentner von Jäger angeschossen

Bei einem mutmaßlichen Jagdunfall in Westervesede wurde ein Mann durch einen Schuss an der Hüfte verletzt

Einschussloch in einer Glasscheibe (Symbolbild: Kira Hoffmann)

Einschussloch in einer Glasscheibe (Symbolbild: Kira Hoffmann)

Am Dienstagmorgen (28.07.2020) wurde in der Deepener Straße im niedersächsischen Westervesede (Gemeinde Scheeßel/Ldkr. Rotenburg) ein Anwohner durch einen Jagdunfall verletzt, berichtet die Polizeiinspektion Rotenburg.

Gegen 07.30 Uhr hatte der Rentner einen Anbau seines Wohnhauses betreten und im Anschluss einen lauten Knall wahrgenommen. Geschockt stellte der Mann fest, dass er im Hüftbereich eine blutende Wunde aufwies. Mit einem Krankenwagen wurde der Verletzte zur Behandlung ins Rotenburger Krankenhaus gebracht. Bei der Tatortaufnahme der Rotenburger Kriminalpolizei konnte in einer Wand des Anbaus ein Projektil festgestellt werden. Nach Auskunft eines Experten des Landeskriminalamtes Niedersachsen dürfte es sich hierbei vermutlich um Jagdmunition handeln.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass ein Jagdausübungsberechtigter aus Nordrhein-Westfalen durch eine Schussabgabe für die unbeabsichtigten Verletzungen verantwortlich sein dürfte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

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