Rekord-Zahl bei der Rotwild-Bejagung

Im Jagdjahr 2015/2016 hat die niedersächsische Jägerschaft 8.426 Stück Rotwild erlegt.

Rotwild

Foto: Karl-Heinz Fritschek

Die Jägerinnen und Jäger in Niedersachsen haben im vergangenen Jagdjahr so viel Rotwild geschossen wie nie zuvor. Aus dem Landesjagdbericht geht laut NDR hervor, dass 2015/2016 insgesamt 8.426 Tiere erlegt wurden. 

Seit den 1950er-Jahren habe sich damit die Zahl der Abschüsse ungefähr verdreifacht. Der grüne Landwirtschaftsminister Christian Meyer betonte dem Bericht zufolge die Bedeutung einer intensiven Rotwild-Bejagung. „Um die Schäden in unseren Forsten in Grenzen zu halten, muss das Schalenwild, zu dem auch das Rotwild gehört, intensiv bejagt werden“, sagte Meyer. 

Vor allem in den waldreichen Gebieten Harz, Heide und Solling wuchsen die Rotwild-Populationen in den zurückliegenden Jahrzehnten deutlich an. Laut NDR-Bericht sind dafür insbesondere milde Winter und ein verbessertes Nahrungsangebot verantwortlich. Der seit dem Jahr 2000 im Harz wieder heimische Luchs trage nicht nennenswert dazu bei, die Rotwild-Bestände zu verringern.

Die Schäden, die das Rotwild an den Bäumen beispielsweise im Harz anrichtet, sind dem Bericht zufolge immens. Bei der „Verbiss-Inventur 2015“ wurden demnach massive Zerstörungen nicht nur an Nadelbäumen verzeichnet. Die Stämme der Bäume wurden dabei teilweise irreparabel beschädigt.

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