Räude zur Ranzzeit

Im westlichen Münchner Umland häufen sich Fälle von Fuchsräude. Auf die Diskussion, ob verschärfte Bejagung angezeigt ist, um die Parasiten zu stoppen, dürfen Jäger gespannt sein.

Fuchs im Schnee

Foto: Dieter Hopf

Für manche Experten ist die Räude ein ganz natürliches Mittel, um Überpopulationen zu vermeiden. Wer in natura gesehen hat, wie jämmerlich die befallenen Tiere leiden und zugrunde gehen, merkt wie grausam Natur sein kann. Zumal im Winter, wenn vom großflächigen Haarausfall betroffene Füchse schutzlos der Kälte ausgeliefert sind.

Jäger aus den betroffenen Gebieten verweisen in Zeitungsinterviews darauf, dass eine wirksame Bejagung zur Seuchenabwehr durch die immer restriktiveren Auflagen für die Fallenjagd schwerfällt. Auch klar: Fürs Niederwild ist eine Räude-Epidemie kein Schaden, sondern Reduzierung der natürlichen Fressfeinde.

Mal sehen, was passiert, wenn sich die Räude-Milben in Wolfsregionen verbreiten sollten und für natürliche Bestandsregulierung sorgen.

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