Reh auf Wiese

Symbolbild: Mario Rosenthal

TierquÄlerei: Polizei klärt grausamen Fall auf

Ein furchtbarer Fall von Tierquälerei an einem Reh bei Tüzen (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) konnte jetzt durch die Kriminalpolizei Malchin aufgeklärt werden. Ende Februar fand ein Jäger ein trächtiges Reh mit gebrochenen Gliedmaßen auf einem Acker. Das Tier war so schwer verletzt, dass es von dem Jäger erlöst werden musste. Eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg gab einem Bericht des NDR zufolge bekannt, dass zwei Verdächtige ermittelt werden konnten.

 Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um zwei 28 und 29 Jahre alte Motorradfahrer aus der Region. Diese sollen das weibliche Tier absichtlich mehrfach überfahren und es schwer verletzt zurückgelassen haben. Die Männer sollen die Vorwürfe bereits eingeräumt haben. Sechs weitere Männer sollen zu den Vorwürfen noch gehört werden. Die Polizei kam den Verdächtigen dank Hinweisen aus der Bevölkerung auf die Spur. Wie die Polizeisprecherin laut NDR bekannt gab, werde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Weiterhin werde ebenfalls geprüft, ob die Verdächtigen überhaupt eine Motorradfahrerlaubnis sowie zugelassene Fahrzeuge besitzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Folgen Sie uns!