Polizei entdeckt Waffenlager

Nach Schießübungen mit einem MG 42 Ende August bei Nellingen, ermittelte die Polizei nun zwei Verdächtige

Dieses Sammelsurium an Waffen und Munition wurde von der Polizei bei den Verdächtigen gefunden (Foto: Polizei)

Dieses Sammelsurium an Waffen und Munition wurde von der Polizei bei den Verdächtigen gefunden (Foto: Polizei)

Ein Zeuge hörte am vorletzten Sonntag im August gegen 4.30 Uhr mehrere Schüsse bei Oppingen, einem Dorf im Osten Baden-Württembergs, die mutmaßlich mit einer vollautomatischen Waffe abgefeuert worden waren. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten jetzt zu zwei Verdächtigen.

Ein 35-Jähriger aus dem Alb-Donau-Kreis und ein 27-Jähriger aus dem Landkreis Reutlingen sollen die Schüsse mit einem Maschinengewehr abgegeben haben. Bei Durchsuchungen fanden die Ermittler bei dem 35-Jährigen zahlreiche Waffen, die teilweise auch unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, berichtet die Staatsanwaltschaft Ulm in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Polizei weiter.

Dabei handelt es sich um ein schussbereites Maschinengewehr, sieben zum Teil scharfe Gewehre, sieben teils scharfe Pistolen, einen Revolver, Munitionsgurte, verschiedene scharfe Patronen und Schwarzpulver. Neben den Schusswaffen und mehreren Bajonetten beschlagnahmten die Beamten eine Kleinstmenge Marihuana und zahlreiche Speichermedien. Beim 27-Jährigen fanden die Ermittler ein scharfes Gewehr samt Munition, Joints, Plomben mit Kokain, Kleinmengen Marihuana, Drogenutensilien, diverse Anscheins- und Schreckschusswaffen und zahlreiche Speichermedien.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand sehen die Verdächtigen ihrem Strafverfahren auf freiem Fuß entgegen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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