Politisch motivierte Kriminalität gegen die Jagd schadet der Gesellschaft

188 politisch motivierte Straftaten im Kontext „Tierschutz/Tierrecht/Jagd“ in fünf Jahren in NRW: Das ergab eine kleine Anfrage gegenüber der nordrhein-westfälischen Landesregierung.

Zerstörter Hochsitz

Aus der Beantwortung einer kleinen Anfrage an die nordrhein-westfälische Landesregierung durch Innenminister Herbert Reus (CDU) geht hervor, dass im Zeitraum zwischen 2013 und 2018 188 Straftaten im Kriminalpolizeilichen Meldedienst der „Politisch motivierten Kriminalität“, Unterthema „Tierschutz/Tierrecht/Jagd“ zuzuordnen waren.

In 82 dieser 188 Fälle handelte es sich um Sachbeschädigungen, respektive Branddelikte an Hochsitzen. Fälle von derartigem Vandalismus sorgen unter Jägern immer wieder für Kopfschütteln (wir berichteten hier und hier).

Gerade in einer Zeit, in der die Jägerschaft von der Politik dazu angehalten wird die Schwarzwildbestände im Hinblick auf die drohende Afrikanische Schweinepest massiv zu reduzieren, ist solch ein kriminelles Verhalten, welches den Jägern ihre ohnehin schon schwierige Aufgabe noch schwieriger werden lässt, im wahrsten Sinne des Wortes asozial. Denn der Schaden, den die ASP anrichten könnte, beträfe mitnichten nur die Betreiber von Schweinemastbetrieben sowie die Jäger. Er würde sich außerdem massiv, durch etwa erhöhte Endverbraucherpreise, auf die Gesellschaft auswirken.

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