Ökolandbau nimmt weiter zu

Bioprodukte werden immer beliebter – nicht nur bei Verbrauchern, sondern auch bei den Landwirten selbst. Nach neuen Zahlen des Bundeslandwirtschaftsministeriums steigt der Ökolandbau auf ein Rekordhoch.

Gemüseanbau

Symbolbild: silviarita

Der ökologische Landbau in Deutschland ist auch im Jahr 2016 weiter gewachsen, vor allem was die ökologisch bewirtschaftete Fläche betrifft. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums ist diese im Vergleich zum Vorjahr um 14,9 Prozent und damit auf 1,25 Millionen Hektar angestiegen. Auch die Anzahl an Biobetrieben hat zugenommen – um rund 9,6 Prozent. Das sind insgesamt 27.132 Biobetriebe in Deutschland – mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2000, heißt es in der Pressemitteilung.

„Der Ökolandbau ist neben dem konventionellen Landbau inzwischen eine wichtige Säule der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft“, sagte Bundesagrarminister Christian Schmidt. Er will sich dafür einsetzen, dass der Anteil sogar noch weiter steigt. „Mein Ziel ist, dass auf 20 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche ökologisch gewirtschaftet wird, um den wachsenden Bedarf an Bio-Lebensmitteln stärker durch heimische Öko-Produkte abdecken zu können“, sagt er. Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg. Gemessen an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland liegt der Anteil des Ökolandbaus im Jahr 2016 bei 7,5 Prozent – 2015 waren es noch 6,5 Prozent.

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