Neuer Wolfsnachweis in NRW

Weitere Wölfin (GW1800f) im Bereich der Hohen Mark nachgewiesen 

Ein Wolf (Beispielbild: Christel Sagniez)

Ein Wolf (Beispielbild: Christel Sagniez)

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt weitere Wolfsnachweise im Bereich der Hohen Mark.

Aufgrund der genetischen Untersuchungen des Senckenberg Forschungsinstituts in Gelnhausen konnte ein weiblicher Wolf mit der Kennung GW1800f erstmalig anhand von drei Losungsfunden erfasst werden. Die Nachweise erfolgten am 08. und 20. Mai 2020 bei Reken im Kreis Borken und am 19. Juli 2020 bei Haltern am See im Kreis Recklinghausen. GW1800f stammt aus dem Niedersächsischen Rudel Schneverdingen und trägt aus diesem Grund dasselbe genetische Merkmal, den Haplotyp HW02, wie die ebenfalls aus diesem Rudel stammenden Wölfe im Territorium Schermbeck.

Genetische Spuren eines Wolfes mit dem Haplotyp HW02 konnten ebenfalls an einem am 18. Mai 2020 in Dülmen (Kreis Coesfeld) gefundenen Wildtierkadaver nachgewiesen werden. Eine Individualisierung war in diesem Fall nicht möglich.

Am 26. Juni 2020 gelangen gegen Mitternacht mithilfe einer Fotofalle Aufnahmen eines Wolfes auf dem Gebiet der Gemeinde Reken (Kreis Borken). Alle Aufnahmen wurden durch die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf geprüft. Alter, Geschlecht und Identität des betreffenden Wolfes sind auf den Aufnahmen der Fotofalle nicht zu erkennen.



Jeder Euro hilft! Die gemeinnützige Jägerstiftung natur+mensch ist nicht nur Träger des Infoportals „Natürlich Jagd“, sondern engagiert sich auch bundesweit in vielfältiger Weise für unsere Wildtiere, den Erhalt ihrer natürlichen Lebensgrundlagen und nicht zuletzt für eine Steigerung der Akzeptanz der Jagd in der Gesellschaft. Helfen Sie uns unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen und unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende. Vielen Dank!

Das könnte Sie auch interessieren

Folgen Sie uns!