Rehwild im Schnee

Foto: Dieter Hopf

Nein zur Oktoberjagd, ja zu Promillegrenze

Die Jäger im schweizerischen Kanton Graubünden haben jetzt Stellung zur Revision des Jagdgesetzes bezogen. In einer Umfrage unter 6600 Mitgliedern des kantonalen Patentjägerverbandes waren knapp 86 Prozent gegen eine Ausdehnung der Jagd auf den Oktober, schreibt südostschweiz.ch. Im neuen Jagdgesetz ist eine bis zu viertägige Oktoberjagd auf Hirsch- und Rehwild angedacht. Diese soll den Druck von der Sonderjagd im November und Dezember nehmen. Nach dem klaren Votum fordert Verbandspräsident Robert Brunold „nötige Schritte für eine politische Korrektur“.

Bei der Umfrage unter den Bündner Jägern gab es aber noch weitere deutliche Ergebnisse. So wird eine Promillegrenze bei der Jagd ausdrücklich befürwortet. 63,5 Prozent stimmten dafür, dass während der Jagd die selben Richtlinien wie im Straßenverkehr gelten. Außerdem sind 79 Prozent für die Einführung von bleifreier Munition. Allerdings erst, wenn eine tiergerechte, bleifreie Munition zur Massenherstellung für das Kaliber 10.3 gefunden ist.

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