Nach Wildschwein-Attacke: Verletzter Jäger per Hubschrauber gerettet

Wildschwein

Symbolbild: Dieter Hopf

Nur mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften konnte jetzt ein schwer verletzter Jäger am Köhlberg bei Jungingen (Baden-Württemberg) gerettet werden. Wie swp.de berichtete, hatte ein „riesiger Keiler“ den Waidmann und seinen Hund attackiert. Da der Vorfall in unwegsamem Gelände passierte, waren neben dem DRK-Rettungsdienst und einem Notarzt auch die Bergwacht und die Feuerwehr im Einsatz.

Dem Bericht zufolge waren mehrere Jäger nachts auf Schwarzwild-Jagd gegangen, um Wildschäden an Maisfeldern vorzubeugen. Nachdem einer der Jäger einen Schuss auf ein „sehr, sehr starkes Tier“ abgegeben hatte, sei dieses zunächst verletzt geflüchtet. Bei einsetzender Morgendämmerung habe dann ein ausgewiesener Nachsuche-Fachmann gemeinsam mit seinem Hund nach dem Wildschwein gesucht – und es im dichten Unterholz auch aufgespürt. Nachdem jedoch drei Schüsse das Tier im Dickicht verfehlt hatten, ging dieses „äußerst aggressiv“ auf Jäger und Hund los, verletzte beide und verschwand anschließend spurlos.

Zwar konnte der Mann sich per Handy melden, allerdings keine genaue Position durchgeben. Glücklicherweise aber wurde er dann durch Feuerwehrleute schnell entdeckt. Der Jäger kam mit Fleischwunden und Prellungen per Rettungshubschrauber in die Unfallklinik Tübingen. Sein Hund erlitt dem Bericht zufolge leichtere Blessuren.

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