Wildschwein

Symbolbild: Dieter Hopf

Nach Kampf mit Stadtjäger: Polizei muss verletztes Wildschwein erlösen

In Lübeck wurde ein Jäger von einem verletzten Wildschwein angegriffen. Der 42-jährige Christoph Benett ist ein Stadtjäger, er darf also innerhalb des Stadtgebietes auf die Jagd gehen, um die Tierbestände zu regulieren. In diesem Fall lief dies allerdings anders als geplant. Wie shz.de berichtet, hatte sich das angeschossene Wildschwein auf ein Gartengrundstück zurückgezogen. Als sich der Jäger mit seiner Hündin „Hermine“ dem Wildschwein näherte, sprang ihn dieses nach eigener Aussage unvermittelt an.

Während des Kampfes verlor der Jäger sein Gewehr und sein Messer. Somit hatte er keine Möglichkeit mehr das aggressive Tier zu töten. Mit seinem Handy konnte er jedoch die Polizei alarmieren. Währenddessen konnte Bennet, auch dank tätiger Mithilfe von „Hermine“, den Keiler an den Ohren packen und es in Schach halten. Als die Polizei eintraf, konnte das Tier schließlich mit einem gezielten Schuss erlegt werden, heißt es dem Bericht zufolge.

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