Nach Angriff auf Jungen: Aggressiver Fuchs erlegt

Im bayerischen Kreuth-Scharling hat ein aggressiver Fuchs einen achtjährigen Jungen in seinem Zelt attackiert. Nun wurde das Tier mit dem ungewöhnlichen Verhalten gefangen und erlegt.

Ein Fuchs ruht auf einem Rundballen.

Foto: Karl-Heinz Fritschek

Vor rund zwei Wochen war der Schreck groß: Als der achtjährige Kilian aus Kreuth-Scharling die Nacht in einem Zelt verbringen wollte, wurde der Junge von einem aggressiven Fuchs attackiert. Das Tier biss dem Jungen ins Gesicht und in die Hand, bevor er sich ins Haus flüchten konnte. Anschließend wurde der zuständige Jäger informiert, berichtet die Tegernseer Stimme unter Berufung auf die Pressesprecherin des Landratsamts.

Der Jäger hatte Erfolg: „Der Fuchs wurde in einer Lebendfalle gefangen und anschließend erschossen“, so die Pressesprecherin. „Er hatte jegliche, eigentlich normale Scheu vor Menschen verloren und war deshalb ungewöhnlich aggressiv“, begründet sie das Vorgehen. Zwar seien Füchse grundsätzlich Kulturfolger und in der Nähe des Menschen häufig anzutreffen, doch verlieren sie mitunter ihre Scheu und werden dann zum Problem.

Mittlerweile ist man sich vor Ort auch sicher, dass der Jäger den Übeltäter gestreckt hat. „Wir gehen davon aus, dass der Jäger den richtigen Fuchs erlegt hat. Verschiedene Anlieger hatten beschrieben, dass der auffällige Fuchs ein charakteristisches weißes Fell an allen vier Pfoten hat. Der erlegte Fuchs besaß ein ebensolches“, so die Pressesprecherin. Zudem seien der Unteren Jagdbehörde keine weiteren Vorfälle mehr gemeldet worden.

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