Rinderstall

Mysteriöser Eindringling wütet in Rinderställen

Ein bislang unbekanntes Raubtier treibt derzeit in Hasselfelde (Sachsen-Anhalt) sein Unwesen. Es schleicht sich nachts in Rinderställe und hat in den vergangenen Wochen schon zehn Kälber getötet. Wie volksstimme.de berichtet, wird bereits darüber spekuliert, ob ein Wolf oder ein Luchs dahinter steckt.

Rinderbauer Achim Ahrendt ist dem Bericht zufolge davon überzeugt, dass es sich bei dem mysteriösen Eindringling nur um einen Luchs handeln könne. Die Idee, den Räuber mithilfe von Kamerabildern zu identifizieren, brachte bislang keinen Erfolg. Die aufgestellten Kameras umgehe das Tier erfolgreich, heißt es.

Seine toten Kälber bieten laut Bauer Ahrendt einen erbärmlichen Anblick. Sie seien im Nacken oder am Hinterteil kräftig angefressen. Am Wochenende habe ein Tier zwar den neuesten Raubtierangriff mit Glück überlebt – allerdings ohne Ohren.

In seiner Verzweiflung sagte der Rinderbauer gegenüber der Zeitung: „Wenn sich nichts ändert, schreibe ich 500 Euro Belohnung aus für jeden Luchs, der hier geschossen wird.“

Das könnte Sie auch interessieren

Folgen Sie uns!