Mysteriöses Elefantensterben in Botswana

Aus bisher ungeklärter Ursache verendeten in den letzten Monaten mehr als 350 Elefanten in Botswana

Elefanten am Okavango-Delta (Beispielbild: hayden134)

Elefanten am Okavango-Delta (Beispielbild: hayden134)

Gleichlautenden Medienberichten zufolge, die sich auf lokale Natur- und Artenschützer berufen, findet zurzeit in Botswana ein mysteriöses „Massensterben“ von Elefanten statt.

Der Ursprung des Massensterbens liegt wohl im Okavango-Delta, welches sich im Norden des südafrikanischen Landes befindet. In den letzten Wochen seit Anfang Mai sollen mehr als 350 Elefanten verendet aufgefunden worden sein – zwei Drittel davon in der Nähe von Wasserlöchern. Sowohl junge als auch ältere Tiere sind von diesem Phänomen betroffen.

Die zuständigen Behörden in Botswana prüfen nun mittels Laboruntersuchungen, ob es sich um eine Vergiftung oder eine bisher unbekannte Krankheit handelt, die die Dickhäuter in Scharen dahinrafft.

Augenzeugen berichten, dass einige Tiere scheinbar apathisch im Kreis liefen, bevor sie verendeten. Auch scheinen einige Elefanten direkt auf das Gesicht gefallen zu sein, als sie starben, was auf einen schnellen Eintritt des Todes hindeutet. Auch der Milzbranderreger „Anthrax“, der zuvor als ein möglicher Auslöser des Sterbens angesehen worden ist, wurde mittlerweile von Experten nahezu ausgeschlossen.

Niall McCann von der gemeinnützigen britischen Organisation „National Park Rescue“ führt dazu aus, dass es sich bei einem Elefantensterben solchen Ausmaßes um ein „völlig beispielloses Ereignis“ handelt, gerade, da es nichts mit einer Dürreperiode zu tun hat.

Erste Testergebnisse der Behörden werden in einigen Wochen erwartet.

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