Mehrere Hochsitze beschossen

Bei Rodewald wurden großkalibrige Einschusslöcher in Hochsitzen entdeckt

Ein Hochsitz (Beispielbild: Hans Braxmeier)

Ein Hochsitz (Beispielbild: Hans Braxmeier)

Der Pächter eines Jagdrevieres im Bereich des niedersächsischen Rodewald (Landkreis Nienburg/Weser) bemerkte bei seinem letzten Revierbesuch am 10. Oktober 2020 Einschusslöcher in zwei seiner Kanzeln. Am vergangenen Montag (12.10.2020) erstattete er diesbezüglich Anzeige, wie die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg heute (14.10.2020) berichtet.

Der Jäger ist sich sicher, dass die Hochsitze Mitte September, als er dort letztmalig angesessen hatte, noch unbeschädigt waren. Weiterhin gab der Pächter bei der Polizei an, dass in unmittelbarer Nähe ein weiterer Sitz beschädigt worden sei, was die Polizei jedoch noch nicht bestätigen konnte, da ihr dazu noch keine Anzeige vorliegt.

Alle Tatorte liegen im Bereich „Blinder See“. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, wobei sie jedoch die Gefährlichkeit der Tat explizit herausstellt: „Der Täter, der mit einer großkalibrigen Waffe auf eine Kanzel schießt, bei der er nicht einsehen kann, ob diese besetzt ist, gefährdet möglicherweise Menschenleben“, appelliert Polizeisprecher Axel Bergmann an die Vernunft des Schützen.

Hinweise auf einen möglichen Täter nimmt die Polizei in Hoya unter Tel.: 04351/934640 entgegen.

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