Mehr als 400.000 Euro für den Rebhuhn-Schutz

In Oberfranken hat der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber ein neues Projekt gestartet, das den Erhalt der Artenvielfalt sichern soll.

Rebhuhn

Foto: Ryszard Adamus

Bayern investiert eine Menge Geld in den Schutz des Rebhuhns. Umweltminister Dr. Marcel Huber startete jetzt in Oberfranken ein neues Projekt, das auf fünf Jahre angelegt ist und vom Bayerischen Naturschutzfonds mit rund 413.000 Euro gefördert wird.

„Wir wollen die Trendwende beim Erhalt der Artenvielfalt erreichen“, sagte Huber. „Dafür brauchen wir das Engagement in den Regionen.“ Umweltschutz sei am erfolgreichsten, wenn er gemeinsam praktiziert werde. Oberfranken biete mit seinen typischen Landschaftsstrukturen ein enormes Potenzial für die Artenvielfalt, erklärte der CSU-Politiker weiter. „Von Ackerwildkräutern über Insekten bis hin zu Vogelarten findet hier vor Ort auf freiwilliger Basis ausgezeichneter Schutz der Schöpfung statt.“

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Kern des neuen Projektes sind laut einer Pressemitteilung biotopverbessernde Maßnahmen in Form von „Rebhuhnblühflächen“ – also Flächen, die von der Lage, der Saatgutmischung und der Bewirtschaftung auf die ökologischen Ansprüche des Rebhuhns als Brut- und Nahrungsbiotop ausgerichtet sind. Flankiert werden sie von wissenschaftlichen Untersuchungen und weiteren Maßnahmen, die den Bestand stützen. Von den Blühflächen profitiert nicht zuletzt auch eine Vielzahl weiterer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

Das bayerische Umweltministerium hat ein Maßnahmenpaket zum Artenschutz auf den Weg gebracht und unter anderem den „Blühpakt Bayern“ gestartet. Ein breites Bündnis von Partnern soll dabei mit verschiedenen Ansätzen zum Schutz von Bienen und Insektenarten „Bayern wieder zum Blühen bringen“.

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