Mecklenburg-Vorpommern: CDU startet Biber-Petition

Weitere Ausbreitung soll angesichts der schadensreichen „Bautätigkeit“ der Tiere verhindert werden.

Biberschäden

Die mecklenburg-vorpommerische CDU will einen weiteren Anwachs der Biberpopulation stoppen und hat eine Online-Petition beim Deutschen Bundestag gestartet. „Angesichts der Ausbreitung des Bibers in Deutschland und der damit einhergehenden Probleme ist eine Anpassung des Schutzstatus für den Biber zwingend notwendig“, erklärte die artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp.

In einer Pressemitteilung schrieb die Politikerin, die Biberpopulation habe nach Auskunft der Bundesumweltministerin bereits heute einen guten Erhaltungszustand erreicht. Um schnell und unbürokratisch eingreifen zu können, wenn land- und forstwirtschaftliche Flächen, aber auch Straßen, Bahnlinien oder Wege durch die „Bautätigkeit“ des Bibers in Mitleidenschaft gezogen werden, sei eine Umstufung der Schutzkategorie auf europäischer Ebene zwingend erforderlich. Die bisherige Untätigkeit von Bundesumweltministerin Hendricks in diesem Zusammenhang habe bereits dazu geführt, dass die Existenz von Unternehmen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft, aber auch der Hochwasserschutz und die Verkehrssicherheit gefährdet wurden und weiterhin werden.

Im „Nordkurier“ empfahl die Landesgeschäftsführerin des BUND, Corinna Cwielag, die Petition nicht zu unterzeichnen. Die Jagd und der Fang von Bibern ergäben wenig Sinn, denn die Tiere regulierten ihren Bestand selbst und besiedelten unbesetzte Reviere innerhalb kürzester Zeit wieder. 

Die Petition finden Sie hier online

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