Magdeburger Jäger legen rekordverdächtige Strecke

„Halali“ in Magdeburg! Bei einer revierübergreifenden Treibjagd waren die Schützen äußerst erfolgreich. Insgesamt konnten 101 Stücke Wild auf dem Streckenplatz gelegt werden.

Frischlinge im Schnee

Symbolbild: Dieter Hopf

Um die ausufernden Schwarzwild-Bestände zu regulieren und Wildschäden zu vermeiden, hat es in Magdeburg eine große, revierübergreifende Treibjagd gegeben. Sie wurde von der Landeshauptstadt, dem Landesforstbetrieb, der DBU Naturerbe und einer Pächtergemeinschaft organisiert. Kreisjägermeister Gerd Petzoldt sprach auf Volksstimme.de von einem vollen Erfolg. Das sei das beste Ergebnis der letzten Jahre. Sein Dank gelte allen Beteiligten.

Insgesamt waren 80 Jägerinnen und Jäger mit 20 Jagdhunden drei Stunden lang auf einer Fläche von rund 1000 Hektar unterwegs. In dieser Zeit konnten sie 65 Wildschweine, 30 Rehe und sechs Füchse zur Strecke bringen.

Jagd rund um Unfallschwerpunkt

Im Bereich der Breitscheidstraße hatte es zuletzt immer häufiger Wildunfälle gegeben. Deshalb wurde in der Umgebung besonders intensiv gejagt. Die Strecke gab allen Beteiligten Recht. Angesichts der letzten Streckenzahlen rechnet Kreisjägermeister Petzoldt bis zum Ende des Jagdjahres Ende März mit einer Rekordstrecke.

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