Kripo ermittelt nach Attacken vermummter Aktivisten

Im Landkreis Karlsruhe haben militante Tierschützer mit massiven Übergriffen eine Jagd verhindert.

Zerstörter Hochsitz

Symbolbild

Mit dem Zerstören zahlreicher Hochsitze und mit Böllerschüssen haben Tierschutz-Aktivisten jetzt eine Jagd im Landkreis Karlsruhe sabotiert. Wie die Badischen Neuesten Nachrichten berichten, stellten sich die Aktivisten im Wald vermummt den Jägern entgegen. Es kam zu direkten Provokationen „Nase an Nase“.

Die Jäger aus der Gemeinde Malsch zeigten sich dem Bericht zufolge ratlos, fassungslos und wütend. Die Aktivisten seien am vergangenen Samstag direkt in das Gebiet gekommen, in dem die Jagd auf Schwarzwild stattfinden sollte. Störungen und Anfeindungen hätten zweieinhalb Stunden lang angedauert, dabei sei Jägern auch mit Trillerpfeifen ins Ohr geblasen worden. Zudem hätten die Tierschützer im Wald Vergrämungsmittel ausgebracht und versucht, Jagdhunde mit Leinen wegzubringen. 

Laut dem Bericht wurde das Wild bereits in der Nacht zuvor durch Böllerschüsse aufgescheucht. Außerdem zerstörten und zersägten die Aktivisten rund 20 Hochsitze. „Da sind massiv Straftaten begangen worden“, sagte der zuständige Hegeringsleiter Thomas Hahn gegenüber der Zeitung. Die Karlsruher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Täter nun „im Bereich organisierter Tierschützer“.

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