Keiner röhrt besser als Andreas Töpfer

Auf der Messe „JAGD & HUND“ in Dortmund wetteiferten Deutschlands beste Hirschrufer um den Meistertitel.

Hirschrufer Andreas Töpfer

Der Meister der Hirschrufer: Andreas Töpfer. (Foto: Westfalenhallen GmbH/Anja Cord)

Die 19. Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer ist entschieden: Der Niedersachse Andreas Töpfer errang am Freitagmittag bei dem Wettstreit auf der Dortmunder Messe „JAGD & HUND“ den Titel. Hinter dem 54-jährigen Hirschruf-Imitator erröhrten sich die beiden Bayern Christoph Uffelmann und Fabian Menzel den zweiten und dritten Platz.

Schon seit 1998 wird die Hirschruf-Meisterschaft jährlich auf der „JAGD & HUND“ ausgetragen. Auch wenn die Rufe, die dabei erklingen, für Laien etwas skurril anmuten: Die Lock- und Rufjagd hat seit Jahrhunderten Tradition. Während der Brunftzeit des Rotwildes täuscht der Jäger dem „Platzhirsch“ einen Nebenbuhler vor, damit dieser aus der Deckung tritt und so besser beurteilt werden kann. Speziell bearbeitete Ochsenhörner, Tritonschneckengehäuse, Glaszylinder, das Heracleumrohr (der hohle Stängel des Riesenbärenklau) sowie eine Reihe von künstlich hergestellten Instrumenten dienen dabei der Ton-Verstärkung.

Der neue Meister Andreas Töpfer – im Vorjahr übrigens Dritter des Wettbewerbs – folgt auf Hans-Günter Schärf, der 2016 die Hirschrufer-Krone errungen hatte (wir berichteten). Ein Video aus dem vergangenen Jahr vermittelt einen akustischen Eindruck der Hirschrufe:

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