Japan: Angler ertränkt Wildschwein

Um sich vor den Bissen eines Keilers zu schützen, ertränkte ein Angler in Nagasaki das Tier im Meer

Dass Wildschweine schwimmend in japanischen Gewässern gesichtet werden, ist keine Seltenheit (Symbolbild: Imabari Coast Guard Office/Screenshot YouTube)

(Symbolbild: Imabari Coast Guard Office/Screenshot YouTube)

Dass Wildschweine nicht gerade wasserscheu sind und sich immer wieder als recht gute Schwimmer beim Durchqueren von Flüssen zeigen, ist allgemein bekannt. Doch was sich am Montag (24.02.2020) in der japanischen Küstenstadt Nagasaki ereignete, dürfte ein einmaliger Vorfall gewesen sein.

Ein Angler wurde an der Küste von Nagasaki City von einem Wildschwein attackiert, das vor ihm aus dem Meer aufgetaucht war, Dies berichtete am gestrigen Dienstag (25.02.2020) „TBS News“ mit Verweis auf eine Polizeimeldung.

Der über 50-jährige Angler habe gegen 16:30 Uhr Ortszeit in einem felsigen Küstenabschnitt in Koemachi geangelt, als ein ca. 1 Meter langer Keiler vor ihm aus dem Meer auftauchte.

Der Keiler habe daraufhin begonnen den Mann zu attackieren und biss ihm dabei in sein Hinterteil und den linken Fuß. Um sich zu verteidigen drückte der Angler das Haupt des Wildschweins so lange unter Wasser, bis das Tier schließlich ertrank.

Die durch einen besorgten Passanten alarmierte Polizei traf erst ein, nachdem das Tier bereits tot war. Die Verletzungen des Mannes werden als nicht lebensbedrohlich beschrieben.

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