Jagen für den guten Zweck

Jäger

Im US-amerikanischen Bundesstaat New Hampshire wird in Kürze die Jagdsaison eröffnet. Das ist nicht nur erfreulich für die Jäger, sondern auch für Menschen in Not. Denn bei einem gemeinnützigen Projekt kooperieren Jäger mit humanitären Einrichtungen im ganzen Bundesstaat. Wie der Concord Monitor berichtet, startet die Tafel in New Hampshire in diesem Herbst wieder ihre Aktion „Hunt for the Hungry“. Die Tafel nimmt Wildfleisch-Spenden entgegen, die dann in über 400 Suppenküchen, Obdachlosenheimen und Gruppenunterkünften in ganz New Hampshire verteilt werden.

2015 sind bei der Aktion rund 950 Kilogramm Fleisch von Elchen und anderen Wildtieren für die Bedürftigen zusammengekommen. Während die Tafel darauf hinweist, dass weder Bären- noch Wildvogelfleisch akzeptiert wird, ruft sie Jäger dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Ein Sprecher der Tafel betonte, wie wichtig Spenden mit proteinreicher Kost seien. Die Besucher der Tafeln, Suppenküchen und Unterkünfte freuten sich vor allem über das Hirschfleisch. Auch die kleinen Mengen an Elchfleisch seien beliebt und somit schnell vergriffen gewesen.

„Die Aktion ‚Hunt for the Hungry’ ist eine tolle Möglichkeit für Jäger, ihr Wildbret zu teilen und Familien in Not zu helfen, über den Winter zu kommen“, sagte Glenn Normandeau, Direktor des Amtes für Jagd und Fischerei, gegenüber der Zeitung. „Wildfleisch ist eine regionale, nachhaltige Nahrungsquelle, die viel Eiweiß enthält, fettarm und vor allem lecker ist.“

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