Jagd auf Wölfe auch 2020

„Rodewalder Rüde“ und „Ohrdrufer Wölfin“ zum Abschuss freigegeben.

Zwei Wölfe im Grünland.

Zwei Wölfe im Grünland. (Foto: Klaus Müller)

Die Genehmigung zur Tötung des Wolfsrüden GW717m, auch aufgrund seines bevorzugten Revieres „Rodewalder Rüde“ genannt, wird nochmals erneuert und bis zum 31.01.2020 verlängert. Dies gab das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz am Freitag (27.12.2019) bekannt. Man bekräftigt, das Verfahren zur Entnahme des Wolfes „mit Hochdruck“ vorantreiben zu wollen. Als Begründung wird erneut angeführt, dass die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren sowie die Weitergabe problematischer Jagdtechniken unverändert fortbesteht.

Bereits seit dem 23. Dezember liegt dem Thüringer Umweltministerium die Genehmigung zur Entnahme der Problemwölfin vor, die ihr Revier auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf hat und der bereits Dutzende Weidetiere zum Opfer fielen. Dies meldete u. a. die „Ostthüringische Zeitung“. Das Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz habe als zuständige Behörde den Antrag nach eingehender Prüfung schließlich bewilligt, um weitere wirtschaftliche Schäden durch das Tier zu verhindern, heißt es aus dem Ministerium.

Die Ohrdrufer Wölfin machte mehrfach bundesweit Schlagzeilen, da sie sich bereits zum zweiten Mal mit einem Hund gepaart und so Hybridnachwuchs auf die Welt gebracht hat. Des Weiteren gelang es ihr vielfach Herdenschutzzäune zu überwinden, die eigentlich als „wolfssicher“ galten.

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