Jägerin durch annehmendes Wildschwein schwer verletzt

Eine 33-jährige Jägerin aus dem Landkreis Uelzen trug während einer Jagd bei Dahlenburg schwere Verletzungen durch ein Wildschwein davon.

Wildschweine gelten als äußerst wehrhaft, wenn sie sich bedrängt fühlen und können gerade im Bereich der Beine schwerste, zum teil lebensbedrohliche Verletzungen mit ihrem messerscharfen Gewaff (Eckzähne der Keiler) verursachen.

Wildschweine gelten als äußerst wehrhaft, wenn sie sich bedrängt fühlen und können gerade im Bereich der Beine schwerste, zum teil lebensbedrohliche Verletzungen mit ihrem messerscharfen Gewaff (Eckzähne der Keiler) verursachen. (Beispielbild: Margitt Wallner)

Im Bereich des Ortsteils Ellringen der niedersächsischen Gemeinde Dahlenburg wurde eine 33-jährige Jägerin am 19. November gegen 13 Uhr während einer Drückjagd schwer verletzt: Wie die Polizeiinspektion Lüneburg meldet, sei die Jägerin während der Jagd ihrem Hund in eine dichte Tannenschonung gefolgt, der dort ein Wildschwein gestellt und dies durch Verbellen angezeigt hatte. Daraufhin sei die Frau von dem Tier angenommen worden und erlitt dabei eine schwere arterielle Verletzung. Das Wildschwein sei anschließend im Wald verschwunden. 

Aufgrund der Art der Verletzungen und des beschriebenen Hergangs ist davon auszugehen, dass es sich bei dem annehmenden Wildschwein um einen Keiler gehandelt haben dürfte, der die junge Frau mit seinen Waffen schwer schlug (Anm. d. Red.). Zur Gewährleistung einer schnellen Erstversorgung war ein Rettungshubschrauber im Einsatz, sodass die Jägerin von den Einsatzkräften mit dem Rettungswagen aus dem Wald in das städtische Klinikum Lüneburg gefahren werden konnte. Trotz der Schwere der Verletzungen sei die Frau ansprechbar gewesen.

Die Redaktion von „Natürlich Jagd“ wünscht der jungen Frau alles Gute und eine baldige Genesung!

Quelle: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Lüneburg.

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