Jäger verhindern Waldbrand

Durch schnelles Eingreifen und Verständigen der Feuerwehr verhinderten zwei Jäger in Sigmaringen die Ausbreitung eines Waldbrandes

Mutmaßlich eine weggeworfene Zigarettenkippe war ursächlich für einen Waldbrand in Sigmaringen (Symbolbild: Myriams-Fotos)

Mutmaßlich eine weggeworfene Zigarettenkippe war ursächlich für einen Waldbrand in Sigmaringen (Symbolbild: Myriams-Fotos)

Im baden-württembergischen Sigmaringen gerieten am Donnerstagabend (22.04.2021) gegen 18 Uhr rund 250 Quadratmeter Waldfläche südlich des Steinbruchs Sigmaringen-Jungnau in Brand. Wie das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilt, werden weggeworfene brennende Gegenstände wie Zigarettenkippen als Brandursachen angenommen.

Zwei in der Nähe befindliche Jäger wurden durch Brandgeruch auf das Feuer aufmerksam. Durch das schnelle Eingreifen der beiden Waidmänner und der verständigten Feuerwehr konnten die Flammen rasch gelöscht und drohender weiterer Schaden verhindert werden. Der Sachschaden in dem erst kürzlich aufgeforsteten Waldstück beläuft sich auf einen niedrigeren vierstelligen Euro-Betrag.

Eine Selbstentzündung schließt die Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Der Waldweg, an den die Brandstelle grenzt, befindet sich circa 500 Meter vom ehemaligen Munitionsdepot zwischen Bingen-Hornstein und Sigmaringen-Jungnau entfernt und ist durch Spaziergänger und Radfahrer stark frequentiert.

Deshalb bittet das Polizeirevier Sigmaringen unter Tel. 07571/104-0 um Hinweise und Beobachtungen, die zum Brandgeschehen geführt haben könnten.

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