Jäger sollen über 2.000 Sauen erlegen

Die polnische Woiwodschaft Lebus plant zwei kreisübergreifende Drückjagden auf Schwarzwild zur ASP-Bekämpfung.

Einzelner ziehender Überläufer.

Einzelner ziehender Überläufer. (Foto: PublicDomainPictures)

Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat der Wojewode Wojciech Perczak eine Verordnung über die Durchführung zweier Drückjagden auf Schwarzwild für die Woiwodschaft Lebus erlassen, berichtet die polnische „Gazeta Lubuska“. Terminiert sind die beiden kreisübergreifenden Drückjagden auf den 15. und den 31. Januar 2020.

Die Verordnung enthält klare Vorgaben, wie viele Wildschweine in den einzelnen Bezirken erlegt werden sollen. Im Powiat Międzyrzecki sieht die Verordnung den Abschuss von 310 Wildschweinen vor, im Powiat Żagań von 280 Wildschweinen, im Kreis Słubice von 213 Wildschweinen usw. Insgesamt sollen so in den elf Kreisen der Woiwodschaft Lebus 2.177 Stück Schwarzwild zur Strecke kommen.

Für die Erlegung der Wildschweine werden die Jäger entlohnt. Gemäß einer Verordnung des Ministers für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung vom 20. März 2019 werden 650 polnische Zloty (PLN) brutto (ca. 150 Euro) für die Erlegung von weiblichen und adulten Stücken sowie 300 PLN für alle übrigen Stücke an die jeweiligen Pächter ausbezahlt. 80 Prozent davon gehen an den Jäger, der das Tier erlegt hat.

Die Woiwodschaft Lebus grenzt im Westen direkt an Brandenburg und Sachsen und war in den vergangenen Wochen Fundort mehrerer Wildschweine, die positiv auf den ASP-Virus getestet worden waren.

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