Jäger rettet Frau das Leben

Selbstmörderin mit Sinneswandel wird von der Polizei an der Neyetalsperre gerettet – Zuvor hatte ein Jäger die Hilferufe vernommen und die Polizei alarmiert

Einen Sturz aus 30 Meter Höhe hätte die Frau sehr wahrscheinlich nicht überlebt (Symbolbild: Peter H.)

Einen Sturz aus 30 Meter Höhe hätte die Frau sehr wahrscheinlich nicht überlebt (Symbolbild: Peter H.)

Wie gut es doch ist, dass Jäger sich oftmals zu Zeiten in der Natur aufhalten, in denen Otto Normalbürger sich in seinem Bett noch einmal umdreht, zeigt wieder einmal ein Fall aus dem Oberbergischen Kreis.

Wie die dortige Kreispolizeibehörde mitteilt, meldete ein Jäger am frühen Donnerstagmorgen (11.06.2020) gegen 4:10 Uhr der Polizei Hilferufe aus dem Bereich der Neyetalsperre, die im Norden der Stadt Wipperführth, unweit der Ortschaft Neye in Nordrhein-Westfalen gelegen ist.

Nach dem Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung aus Wipperführt, wenige Minuten nach dem Notruf, konnten die Beamten besagte Hilferufe aus Richtung der Staumauer lokalisieren. Eine Frau war dort außerhalb des Geländers abgerutscht. Sie hing, völlig durchnässt, am Geländer und konnte sich nur noch mit letzten Kräften festhalten.

Die Staumauer ist an dieser Stelle etwa 30 Meter hoch. Beherzt griffen die Polizisten zu und zogen die Frau nach oben und wieder auf festen Boden zurück.

Die Frau gab gegenüber den Polizisten an, dass sie mit der Intention Suizid zu begehen, auf das Geländer der Staumauer gestiegen war.

Als sie jedoch auf der Brüstung stand und in die Tiefe blickte, überlegte sie es sich anders. Noch bevor sie wieder auf die sichere Seite des Geländers klettern konnte, rutschte sie aus.

Wäre der Jäger nicht zufällig vor Ort gewesen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Frau in die Tiefe gestürzt und dann jede Hilfe zu spät gekommen wäre.

Ein Rettungswagen brachte die Frau nach der geglückten Rettung freiwillig in ärztliche Behandlung.

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